Oberschrot in Kürze

Kennzahlen

Einwohner: 1'185 (Stand 2016)
Anzahl Haushalte:  463
Fläche: 5.28 km2
Erwerbstätige: 595
Arbeitsplätze:  115
Höhenlage: 857 ü.d.M.
Tiefster Punkt: Grabe / 812 ü.d.M.
Höchster Punkt: Auf der Egg / 1'042 ü.d.M.         


Die Gemeinde Oberschrot liegt auf einem kleinen Hochplateau im obersten Teil des Sensebezirks, eingebettet in voralpine Hügel und Berge. Der Sensebezirks, mit Tafers als Hauptort, ist einer der sieben Bezirke des Kantons Freiburg. Amtssprache ist deutsch. Der Sensebezirk liegt zwischen den Agglomerationen Freiburg und Bern. Oberschrot und die Nachbargemeinde Plaffeien formen geographisch eine Einheit. Die natürliche Grenze zwischen den beiden noch bis 31. Dezember 2016 politisch autonomen Gemeinden bildet der Dütschbach. Ein Dorfbrand hat am 31. Mai 1906 das Dorf Plaffeien und Teile von Oberschrot vollständig zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte mit grosser planerischer Weitsicht. Das Dorf Plaffeien und Teile von Oberschrot befinden sich heute im ISOS – Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz. Oberschrot hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer attraktiven Wohngemeinde entwickelt. Zusammen mit Plaffeien bildet Oberschrot heute ein peripheres Kleinzentrum. Bedingt durch die geographische Lage hat sich über die Jahrzehnte unter den Gemeinden Oberschrot und Plaffeien, sowie der Nachbargemeinde Zumholz, eine starke, enge Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Bildung, Kultur, Gesundheit, Infrastrukturen u.a. entwickelt. Folglich haben die Gemeinden Oberschrot, Plaffeien und Zumholz an der Volksabstimmung vom 27. September 2015 einer Fusion per 1. Januar 2017 breit abgestützt zugestimmt. Die neue Gemeinde Plaffeien wird rund 3'600 Einwohner umfassen.

In der Fusionsvereinbarung sind die wesentlichsten Punkte festgelegt worden.


 

 

Wappen von Oberschrot

Geteilt von Gold mit wachsendem, blauen Löwen

mit roter Zunge und von Rot mit silberner Lilie.

 

Die Gemeinde Oberschrot machte 1941 das Wappen

der Ministerialen von Englisberg zu ihrem eigenen und ergänzte dieses mit der Lilie der Herren von Maggenberg, um daran zu erinnern, dass die beiden Familien in ihrem Gebiet früher bedeutende Lehen besessen haben.